2026/27 - GOOD VIBES
Unter dem Saisonthema «Good Vibes» verbindet das Ensembles Tzara 2026/27 drei Konzertprojekte mit den Themen Resonanz, Kommunikation und Identität. Bläser treffen auf Sampling, Video und Pop. Mechanische und digitale Systeme geraten in Bewegung, und Miniaturwelten werden gross auf die Leinwand projiziert. Die Bühne wird zum Resonanz- und Spielraum zwischen Sehen und Hören und allem, was dazwischen passiert.
Künstlerische Leitung; Samuel Stoll
ENDLESS LOVE
- 24. Oktober 2026, 20 Uhr, Kunstraum Walcheturm, Zürich

© Foto: KEYSTONE/Magnum Photos/René Burri
Das Porträtkonzert des Ensembles Tzara widmet sich dem Schweizer Komponisten Jannik Giger (Schweizer Musikpreisträger 2025) und seiner langjährigen künstlerischen Zusammenarbeit mit dem Ensemble. In einer reinen Bläserbesetzung spannt das Programm einen Bogen von audiovisuellen Arbeiten und hybriden Film-Ensemble-Formaten bis hin zu kammermusikalischen Originalwerken.
Giger sampelt, verfremdet und verdichtet historische Musik, Probeaufnahmen und verworfene Takes zu melancholisch-kontemplativen Klangräumen. Dabei hinterfragt er die Illusion der perfekten Aufführung sowie die Grenzen zwischen Autor, Interpret und Institution. Die unmittelbare, atemgebundene Klanglichkeit der Bläser rückt zentrale Themen seines Schaffens ins Zentrum: den Atem als Metapher für lebendiges Musizieren, die Probe als eigentliche Bühne und die Frage nach Autorität und Kommunikation ohne Dirigenten.
ENSEMBLE TZARA
Murat Cevik; Flöten
Martin Sonderegger; Klarinetten
Barbara Aeschbacher; Saxofon
Olivia Palmer-Baker; Fagotte
Christoph Luchsinger; Trompete
Samuel Stoll; Horn
Jannik Giger; Komposition und Film
Luca Zeller; Soundsystem und Klangregie
#WEIHNACHTEN (Wiederaufnahme)
- Freitag, 4. Dezember 2026 - 19:30 Uhr - Gemeindesaal Obstgarten, Stäfa (Veranstalter: Lesegesellschaft Stäfa)
- Sonntag, 20. Dezember 2026 - 18:30 Uhr - Evangelische Kirche, Weinfelden (Koproduktion mit NŒISE)
- Montag, 21. Dezember 2026 - 19:30 Uhr - Theater Eisenwerk, Frauenfeld (Koproduktion mit NŒISE)

© Foto: KEYSTONE/Magnum Photos/Gregory Halpern
Im 2024 uraufgeführten Programm #Weihnachten erklingen für das Ensemble Tzara und die Sängerin Irina Ungureanu von Anna Trauffer komponierte Songs, die tiefgründig und gleichzeitig mit Humor von Feierlichkeit, Besinnlichkeit, Fülle, aber auch von der Melancholie und Überfüllung rund um Weihnachten erzählen. Diesen gegenüber stehen gleichsam kontrastierend und kommentierend verspielte elektronische Stücke von Lara Stanic, welche von den Musiker:innen mit ihren Instrumenten, im Zusammenspiel mit elektronischen Sensoren und Effekten, sowie durch performative Elemente interpretiert werden.
Anna Trauffer, «Reiss die Himmel auf» - Festgesänge für Ensemble und Sopran, UA 2024
Lara Stanic, «My Heart Will Go On» - Wie viel Gefühl darf es sein?, UA 2024
ENSEMBLE TZARA
Irina Ungureanu; Stimme, Nasenflöte
Murat Cevik; Flöten, Obertongesang
Martin Sonderegger; Klarinetten, Glocken
Christoph Luchsinger; Trompeten, Obertongesang, Glocken
Christina Aiko Mayer; Violine, Stimme, Lokomotivpfeife
Moritz Müllenbach; Cello, Stimme
Alle Musiker:innen; elektronisch präparierte Objekte
SIGNALS
- 6. Februar 2026, 20 Uhr, Kunstraum Walcheturm, Zürich
- 7. Februar 2026, 17 Uhr, Kunstraum Walcheturm, Zürich

© Foto: KEYSTONE/Magnum Photos/René Burri
In SIGNALS verbindet Lara Stanic neue Kompositionen und überarbeitete Werke zu einem szenischen Konzert für das Ensemble Tzara. Musik, Sprache, Licht und Raum treten miteinander in Dialog. Als multimediale Reise im imaginären Raumschiff begegnen, überlagern und verwandeln sich Signale – auf der Suche nach Verbindung zu anderen Menschen, zur Musik und vielleicht zu einer anderen Welt.
Konzept, Komposition und Regie; Lara Stanic
TRAPDOORS
- 7. Mai 2027, um 20 Uhr, Kunstraum Walcheturm, Zürich
- 8. Mai 2027, um 20 Uhr, Kunstraum Walcheturm, Zürich
- 9. Mai 2027, um 11 Uhr, Kunstraum Walcheturm, Zürich
- 9. Mai 2027, um 17 Uhr, Kunstraum Walcheturm, Zürich

© Foto: KEYSTONE/Magnum Photos/René Burri
Das neuste Werk — TRAPDOORS (UA 2027) — von Rama Gottfried istein szenografisches Musiktheater über Identität und Wahrnehmung. Object Theatre, Performance und Technologie verbinden sich darin zu einem visuellen und klanglichen Resonanzraum: Organische Materialien und Miniaturwelten werden live gefilmt und gross auf Leinwände projiziert, während Computer Vision Formen und Bewegungen in Klang übersetzt. Durch genaue Beobachtung und empathische Annäherung entdecken die Musiker im Material verborgene Figuren und Charaktere.
Konzept, Komposition und Regie; Rama Gottfried




